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Hypertrophe Cardio Myopathie ist eine
genetische Krankheit die Katzen, Hunde und uns Menschen treffen kann.
Sie ist der häufigste Grund für Herzversagen, Thromben und
plötzlichem Herztod bei Katzen. Bei uns Menschen führt sie zu
plötzlichem Herztod ohne Vorankündigungen bei Jugendlichen
und jungen Menschen. Wie genau HCM weitergegeben wird ist auch heute
noch unklar.
Die Krankheit ist gekennzeichnet durch
eine Verdickung des Herzmuskels, hauptsächlich in der Höhe
der linken Herzseite. Durch diese Verdickung verliert das Herz an
Elastizität wodurch es sich nicht mehr so gut mit Blut füllt.
Es bleibt weniger Platz für das Blut in der linken Herzkammer,
wodurch die Blutmenge, die sonst bei jedem Herzschlag durchgepumpt
wird, nach und nach geringer wird. Der Herzmuskel kann Komplikationen
im Blutfluss oder eine Undichte der Klappen erzeugen, was ein
Herzgeräusch entstehen lässt, das der Tierarzt mit einem
Stethoskop hören kann.
Katzen, bei denen HCM diagnostiziert
wurde, können Flüssigkeiten in oder um die Lungen herum
ansammeln, wodurch sich die Atmung erschwert. Bei einigen Katzen
entwickeln sich Blutgerinnseln (Blutklumpen) die eine Lähmung der
Hinterbeine verursachen können.
Da HCM kein angeborener Defekt sondern
eine Krankheit ist, die sich sehr langsam über Jahre hinweg
entwickelt, zeigen betroffene Katzen oft bis zu ihrem sechsten
Lebensmonat keine Anzeichen. Es kann viele Jahre dauern, bis man diese
Krankheit diagnostizieren kann. Um herauszufinden ob sie HCM erkrankt
ist, muss man zu einem Fachmann, der eine echocardiographische
Untersuchung zu mehreren Terminen durchführt.
Da HCM nicht geheilt werden kann,
können betroffene Katzen nur medikamentös behandelt werden,
beispielsweise mit Beta-Blocker oder ACE-Hemmer.
Die Untersuchung wird mit einem
Ultraschall und Gel durchgeführt, mit dem man sehen kann ob
verdickte Stellen vorhanden sind, wie das Herz schlägt und das
Blut fließt. Dies ist genauso wie beim Menschen schmerzfrei und
wird normalerweise von der Katze akzeptiert. Einige Ärzte rasieren
diese Stelle um besser sehen zu können. Die gesamte Untersuchung
dauert meist nicht länger als 30-50 Minuten. |