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PKD ( „Polyzystische
Nierenerkrankung“) ist eine autosomal-dominant vererbte
Erkrankung der Nieren, die besonders bei Perserkatzen zu verzeichnen
ist. Mittlerweile gibt es diese schon in vielen anderen Rassen, leider
auch unter den Norwegischen Waldkatzen.
PKD ist eine Krankheit, die im späteren Alter sichtbar wird.
Zwischen dem 3. und 10. Lebensjahr (durchschnittlich im 7. Jahr) sind
vergrößerte Nieren und Nierenfunktionsstörungen zu
sehen. Dieser Zustand ist erblich bedingt und die Zysten von Geburt an
vorhanden – jedoch bei jüngeren Tieren kleiner. Diese Zysten
können 1mm und mehr als 1 cm aufweisen. Ältere Katzen haben
mehrere und größere Zysten. Probleme entstehen wenn die
Zysten anfangen zu wachsen, zunehmen die Nieren vergrößern
und dadurch die Nierenfunktion beeinträchtigt und reduziert wird.
Dies endet mit Nierenversagen.
Klinische Anzeichen sind Depressionen, fehlender oder reduzierter
Appetit, übermäßiger Durst, übermäßige
Urinabgabe und Gewichtsverlust. Wann und wie schnell eine Katze dieser
Krankheit unterliegt hängt davon ab, wie weit dies fortschreitet.
Es besteht auch die Möglichkeit, dass sich die Krankheit erst
spät im Leben entwickelt, so dass sie aus anderen Gründen
stirbt, bevor ihre Nieren versagen. Einige Zysten wurden auch in
anderen Organen wie der Leber und der Gebärmutter gefunden.
PKD kann mit einem
Ultraschallgerät einfach diagnostiziert und früh erkannt
werden. Dazu muss lediglich eine kleiner Streifen Haare am Unterleib
abrasiert werden und ein wenig Zeit zum Erkennen möglicher Zysten
mitgebracht werden. Je älter die Katze ist, desto
größer sind auch die Zysten und diese einfacher zu
entdecken. Wenn die Katze ca. 10 Monate alt ist, sind
Ultraschalldiagnosen zu 98 % sicher. |