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Ich entwurme meine Trolle alle drei
Monate mit Entwurmungsmitteln in Tablettenform. So bequem Entwurmungen
auch sind die man auf den Nacken der Katze gibt, habe ich leider
feststellen müssen, dass meine Trolle dies nicht gut vertragen und
sich nur kratzen. Das Entwurmungsmittel sollte zudem
regelmäßig gewechselt werden um eine Immunität zu
vermeiden.
Der Spulwurm
Dieser Schmarotzer wird bis zu 10 cm lang.
Er ist völlig borstenlos und umringelt, lebt im Dünndarm der
Katze und frisst dort den Darminhalt. Im Laufe eines Wurmlebens kann
das Spulwurmweibchen bis zu 60 Millionen Eier legen. Pro Tag etwa
200.000. Die Spulwürmer machen einen bestimmten Entwicklungszyklus
durch. Die Katze schluckt die Wurmeier durch Berührung mit
infiziertem Kot. Im Magen entwickeln sich dann die Larven, bohren sich
durch die Darmwand und gelangen in den Blutkreislauf. Auf der Wanderung
durch den Organismus kapselt sich ein Teil der Larven im Muskelgewebe
ab und wird erst wieder aktiv, wenn eine hormonale Veränderung im
Körper (Trächtigkeit) stattfindet. Dadurch können junge
Kätzchen schon bei der Geburt angesteckt werden. Die Wurmlarven
ernähren sich von der Leber und Lunge und richten dadurch
erhebliche Organschäden an. Werden die Katzen nicht rechtzeitig
behandelt, entwickeln sich immer wieder neue Würmer und die
Erkrankung wird zum ewigen Kreislauf. Anzeichen für einen
Wurmbefall ist eine zunächst unerklärbare
Nahrungsverweigerung mit abwechselndem Heißhunger. Ebenso sind
übergroßer Durst, Erbrechen und gut sichtbare Blähungen
ein Alarmzeichen. Es können sich auch Darmentzündungen
entwickeln und zu Darmblutungen führen. Das Haarkleid wird stumpf
und unansehnlich, das Tier zehrt aus und stirbt schließlich an
Kreislaufversagen. Die Behandlung ist nur durch den Arzt möglich.
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Spulwürmer:
Name:
z.B. Toxocara canis
Kennzeichen:
Spaghettiähnlicher Wurm, < 18 cm
Erkrankung:
vor allem bei Welpen: Wurmbauch, Husten, Rachitis, etc.
Achtung:
Infektionsgefahr für den Menschen
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Der Hakenwurm
Dieser Schädling trägt seinen
Namen wegen des gekrümmten Vorderteils. Das Männchen wird
6-10mm lang und hat einen Durchmesser von 0,5mm. Das Weibchen erreicht
eine Länge von 12-20mm und wird etwa 0,7mm dick. Die Katze wird
häufig von der Hakenwurmgattung Ancylostome tubaeforme befallen.
Menschen können von diesen Parasiten auch heimgesucht werden. Die
Entwicklung der Hakenwürmer erfolgt im Dünndarm. Die Eier
werden mit dem Kot ausgeschieden. Die Larven entwickeln sich nun
außerhalb des Körpers und brauchen keinerlei Zwischenwirte.
Besonders gut gedeihen sie in feuchtwarmer Witterung. Sind sie
genügend entwickelt, bohren sie sich durch die Haut ihres Opfers.
Die Haupteinlasspforten sind die Pfoten und der Unterbauch.
Gelegentlich werden die Larven auch von der Katze aufgeschleckt.
Letztlich gelangen sie in den Blutkreislauf und dadurch in den Darm.
Dort setzen sie sich an der Darmschleimhaut fest und saugen Blut. Ein
Hakenwurmweibchen kann bis zu 20.000 Eier pro Tag legen, woraus sich
bereits nach 48 Stunden winzige Hakenwurmlarven entwickeln. Der
Wurmbefall führt zu blutigen Durchfällen und
Hautentzündungen an den Eintrittspforten. Die Katze magert ab und
leidet unter allgemeiner Kreislaufschwäche. Die Behandlung erfolgt
durch den Arzt.
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Hakenwürmer:
Name:
z.B. Uncinaria stenocephala
Kennzeichen:
Blutsaugender Dünndarmparasit, < 1,2 cm
Erkrankung:
Abmagerung, Blutarmut, Durchfall
Achtung:
Infektionsgefahr für den Menschen
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Der Lungenwurm
Der Lungenwurm ist ein winziger, aber
nicht zu unterschätzender Schädling. Er erreicht eine
Länge von 5-10mm. Während seiner Entwicklung benutzt er als
Zwischenwirt Schnecken, die wieder von anderen Tieren verzehrt werden.
Erwischt die Katze ein solches Tier als Beute, wird der Parasit
übertragen. Bemerkbar macht sich die Infektion durch eine
ständig triefende Nase und länger andauernden Husten.
Anschließend kommt es zur Lungenentzündung, die selbst mit
Antibiotika nicht behandelt werden kann. Der Tierarzt erkennt die
Erkrankung anhand der Symptome und durch ein Röntgenbild der
Lunge. Auch hier darf nur der Arzt behandeln.
Der Zwergfadenwurm
Dieser Plagegeist kann auch Mensch und
Hund befallen. Wissenschaftlich nennt man ihn Strongyloides
stercoralis. Die Würmer erreichen eine Länge von 2,5mm. Die
Wurmlarven entwickeln sich im Freien und werden teilweise
infektionsfähig. Sie können mit verunreinigter Nahrung oder
mit infiziertem Trinkwasser aufgenommen werden, aber auch durch die
Haut ihres Opfers dringen. Hauptziel ist der Dünndarm. Die Folgen
des Wurmbefalls sind Durchfälle, die blutig und schleimig sein
können und übel riechen. Nur der Tierarzt kann helfen.
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1. Larve (Strongyloides stercoralis) - weißer Pfeil: Entamoeba coli
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Der Katzenleberegel
Öpisthorchis sinensis kommt ebenfalls
bei Mensch und Hund vor. Er setzt sich in den Gallengängen, aber
auch in der Bauchspeicheldrüse fest. Der Schmarotzer wird bis zu
12 mm lang und 2,5mm breit. Seine Entwicklung erfolgt zunächst im
Wasser, wo er sich in Schnecken festsetzt. Dann durchläuft er
verschiedene Stadien und benutzt als zweiten Zwischenwirt den
Süßwasserfisch. Durch Verzehr roher Fische infiziert sich
die Katze. Es kommt zu schweren Leberschäden bis hin zum
Leberkrebs. Krankheitsanzeichen sind Appetitlosigkeit, häufiges
Erbrechen und Auszehrung.
Die Trichine
Durch die Trichine wird das
Krankheitsbild der Trichinose ausgelöst. Man unterscheidet
zwischen Darm- und Muskeltrichinen. Das Unterscheidungsmerkmal wird von
der Entwicklung her bestimmt. Die Jungwürmer der Muskeltrichine
setzen sich im Darm fest und werden durch den Blutkreislauf in alle
Körperregionen geschwemmt. Letztlich setzen sie sich in den gut
durchbluteten Muskeln fest, sondern ihre Giftstoffe ab und
zerstören so das Muskelgewebe. Die Darmtrichine entwickelt sich
aus der Muskeltrichine. Sobald die Jungwürmer geboren sind,
beginnen sie sich einzukapseln. Nach einem halben Jahr verkalkt die
Kapsel, wodurch keine Giftabsonderung mehr möglich ist. Die
Krankheitssymptome verschwinden. Als Wirte benutzt die Muskeltrichine
beispielsweise Schwein, Ratte und Maus. Verzehrt die Katze eine
infizierte Maus, wird die in der Maus befindliche Kalkkapsel durch die
Magensäure aufgelöst und die Trichine wird wieder aktiv. Sie
wandert in den Darm und entwickelt sich dort zur Darmtrichine.
Normalerweise sterben die eingekapselten Jungwürmer nach einigen
Jahren ab. Es gibt aber auch Ausnahmen. So wurden beim Menschen schon
Trichinen mit einer Lebensdauer von 30 Jahren und beim Schwein
Jungwürmer mit einer Lebensdauer von zehn Jahren gefunden. Die
Symptome sind nicht leicht zu erkennen und nur schwer zu deuten, da die
Trichinose bei der Katze nicht sehr häufig vorkommt. Auf jeden
Fall dürfte das betroffene Tier rheumaartige Auffälligkeiten
zeigen und unter Muskelschmerzen leiden. Letztlich geht die Katze steif
und meidet überflüssige Bewegungen. Das Umweltgeschehen
interessiert sie in diesem Zustand nur noch wenig. Bei Verdacht frage
am besten den Arzt.

Bandwürmer
Theoretisch kann die Katze von fünf
Bandwurmarten befallen werden. Hauptsächlich wird sie jedoch vom
dickhalsigen Bandwurm (Taenia taeniaeformis) und vom
kürbiskemartigen Bandwurm (Dipylidwm canmnm) heimgesucht. Einige
Bandwürmer der Katze können auch auf den Menschen
übertragen werden. Der dickhalsige Bandwurm wird bis zu 160mm
lang. Die ersten Glieder sind kurz und werden dann keilförmig. Als
Zwischenwirt benötigt er Ratte und Maus. Daher tritt er in
mäusereichen Jahren vermehrt auf. Der kürbiskernartige
Bandwurm erreicht eine Länge bis zu 400mm. Seinen Namen hat er
nach dem Aussehen. Die Glieder sind kürbiskernförmig und rosa
gefärbt. Als Zwischenwirte benutzt er den Floh und den Haarling.
Er kommt bei Mensch, Hund und Fuchs vor. Die Krankheitserscheinungen
müssen nicht immer charakteristisch sein. Manchmal bekommt die
Katze Durchfall und magert trotz guter Nahrungsaufnahme ab. Aber oft
bekommt man die ersten Hinweise auf Bandwürmer durch eine
zufällige Kotuntersuchung. Die im Kot befindlichen Bandwurmglieder
sind entweder weiß und elastisch oder rosa und
kürbiskernförmig. Die Behandlung besteht aus einer Wurmkur.
Vorbeugend sollte der Kot regelmäßig begutachtet, der
Mäuseverzehr verhindert und Flöhe vernichtet werden. Fleisch
wird nur gekocht angeboten.
Die wichtigsten Bandwürmer der Katze sind:
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Name:
Dipylidium caninum
Kennzeichen:
durch Flöhe übertragener
< 50 cm langer Bandwurm, reiskornähnliche weißliche
Bandwurmglieder sieht man auf dem Kot oder im Fell am After des Tieres
Symptome:
Juckreiz am After “Schlittenfahren”, Verdauungsstörungen, Abmagerung, etc.
Achtung:
Infektionsgefahr für den Menschen |
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Name:
Echinococcus multiloculraris
Kennzeichen:
kleinster (< 0,4 cm) Bandwurm, bekannt als “Kleiner Fuchsbandwurm”
Erkrankung:
i.d.R unauffällig
Achtung:
gefährlichster Wurm für den Menschen |
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Name:
Taenia spp.
Kennzeichen:
Gruppe von Bandwürmern, die bis zu 200 cm lang werden
Erkrankung:
oft symptomlos, selten Verdauungsstörungen, Abmagerung, evtl. Darmverschluss bei starkem Befall |
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Name:
Mesocestoides spp.
Kennzeichen:
Gruppe von Bandwürmern, die bis zu 250 cm lang werden
Erkrankung:
selten z.B. Appetitlosigkeit, struppiges Haarkleid |
Behandlung gegen Würmer
Die einzig mögliche Behandlung beim
Wurmbefall ist eine Entwurmungskur, die nur nach ärztlicher
Anweisung erfolgreich ist. Die Pharmaindustrie empfiehlt für
Haken- und Spulwürmer eine vorbeugende Entwurmung nach dem
nachfolgenden Schema systematisch durchzuführen:
Erstentwurmung im Alter von ungefähr zwei Wochen. Wöchentlich
eine Wiederholung in der dritten bis achten Woche und nochmals in der
zehnten und zwölften Woche. Katzen über zwölf Wochen
sollten routinemäßig vierteljährlich entwurmt werden.
Geschlechtsreife Kätzinnen entwurmt man während der
Säugeperiode gemeinsam mit ihren Jungen und in der zweiten,
vierten und sechsten Woche nach jeder Läufigkeit. Ansonsten alle
Vierteljahre routinemäßig.
Quellen: Katzen-live, Wikipedia, Tierheim Hürth
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