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Die Katzenernährung
ist auch heute noch ein groß diskutiertes Thema.Es ist bekannt,
dass jede Fütterungsart Vor- und Nachteile hat, welche die
Gesundheit des Stubentigers betreffen. Seit vielen Jahren wissen wir,
dass Katzen Fleischfresser sind und durch das Jagen der Nahrung auch
ihren Trieb ausleben konnten.
Heutzutage hat man die Wahl zwischen Rohfütterung (BARF) und Fertignahrung in Forum von Trocken- und Nassfutter.
Das gesündeste sei
wohl die reine Rohfütterung, immerhin ist dies die
natürlichste Ernährung, die dem Ursprung der Katze
entspricht. Da ich selbst allerdings meine verwöhnten Katzen von
der Nahrung nicht 100%ig darauf umstellen konnte und vermeiden
möchte, dass die Jungtiere bei Abgabe in ihr neues Zuhause Magen-
und Darmprobleme aufweisen, da sie im neuen Haushalt nur Trockenfutter
zu essen bekommen, biete ich alle drei Ernährungsformen an.

Dies sieht in etwa so aus:
Trockenfutter steht allen
Katzen jederzeit zur Verfügung, der Napf ist demnach immer voll.
Ergänzend füttere ich zwei Mal täglich Nassfutter. Rohes
Fleisch oder Fisch gebe ich nur einmal täglich, wobei ich dies
immer wieder neu kombiniere.
Nicht jede Katze hat jeden
Tag Hunger oder Lust auf eine dieser Variationen, leer sind die
Tellerchen trotzdem am Abend :) Ist die eine Art der Fütterung an
dem Tag nicht ihrem Sinn, können die Katzen eine andere
wählen. Mit dieser Methode möchte ich einer groben
Nahrungsumstellung bei der Übergabe meiner Kitten verhindern. Die
Katzen sind somit alle Ernährungsmethoden gewohnt.
Da es bekannt ist, das
Katzen generell zu wenig trinken und zu wenig Wasser aufnehmen, muss
man den Tigern ausreichend Quellen anbieten. Ich habe bei uns zwei
Trinkbrunnen aus Keramik aufgestellt, die täglich laufen und eine
Wasserschüssel. Erfahrungsgemäß trinken die Katzen mehr
aus dem Brunnen, da sie dort auch gerne mit dem Wasser spielen. Zudem
mische ich unter die Sauce des Nassfutters immer ein wenig warmes
Wasser und strecke diese damit die Katzen mehr Flüssigkeit
aufnehmen.
Katzengras wird zur
Verdauung der Haarballen benötigt. Ich pflanze für diesen
Zweck selbst ganz normales Gras in einem ausreichend großen
Blumentopf, da die Samtpfoten sich auch gerne mal mit dem gesamten
Körper ins Gras legen. Zyperngras würde ich allerdings
niemals verwenden, da ich dies als sehr scharfkantig empfinde und so
Verletzungen im Mund und Magen entstehen können.
Was in kaum einem
Katzenhaushalt fehlt sind meist Leckerlies :) Bei diesen Belohnungen
sollte man nur darauf achten, dass nicht immer oder zu viel Zucker
enthalten ist, da dies die Zahnsteinbildung fördert.
Ich selbst serviere
Rohfleisch (zur täglichen Mundhygiene), Eigelb (1x die Woche),
getrocknete Fleisch- oder Fischsorten, Katzensticks, Malz- oder
Vitaminpaste (selten), Öl oder Butter (1x die Woche zur
Unterstützung des Abgangs der Haare) und Lachsöl (4 Wochen
lang 2 Tropfen pro Katze, 2x im Jahr, zur Unterstützung des
Fellwechsels).

Auf keinen Fall sollten Sie:
Der Katze Milch zum
trinken anbieten, da sie davon Durchfall erhalten kann und die Laktose
nicht verträgt. Wenn Sie dennoch auf solche Produkte bestehen
sollten, geben Sie einen Teelöffel mit Sahne, Joghurt oder Quark.
Katzenmilch sollte wenn möglich gar nicht oder sehr sparsam
verwendet werden.
Es sollte auch kein
Billig- bzw. Supermarktfutter verwendet werden. Es handelt sich dabei
meist um minderwertiges Futter, das aus Abfallprodukten hergestellt
wird. Auf diesen Produkten werden Abfälle als "tierische
Nebenerzeugnisse" bezeichnet und machen oft nicht mehr als 4 % der
gesamten Nahrung aus. Teilweise findet man auch Zucker oder
Geschmacksverstärker, die in dem Futter nichts zu suchen haben.
Bitte geben Sie auch kein kaltes oder gefrorenes Fleisch zu essen, dies sollte immer Zimmertemperatur haben.
Gewöhnen Sie Ihrer
Katze auch nicht an, am Tisch zu lungern und ihr Essensreste
hinzustellen. Katzen erhalten ihre eigene Nahrung und sollten nicht
dazu erzogen werden am Tisch zu betteln.

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